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2010

Albträume, Flashbacks....sie vervolgen mich jeden Tag und jede Nacht.

Nicht so wie es früher war...diesemal stopt es nicht nach einer Woche.

Ein ganzes Jahr lang schlage ich mich gerade so durch, habe beinah 40 Kilo verloren.

Ist nicht so schlimm, schliesslich war ich viel zu schwer. Aber gesund ist anders.

Dann doch mal zum Hausarzt, nach 20 Jahren doch jemanden von dem Ereignis erzählen das mich jetzt krank

macht. 

 

 


Hausarzt überweist mich direkt zum Psychologen, und nach einigem hin und her durch Wartezeiten einen Termin bekommen. Es fällt mir schwer offen zu sein. Abgesehen davon, das wir in 2 Monaten umziehen, und zwar ganz in den Westen. das bedeutet keine Therapie, sondern Tests und Überbrückungsgespräche.

Scheinbar gibt es für alles einen Namen, bei mir ist die Diganose complex Posttraumatischstressstörung und eine schwere Depression dazu. Na toll, wann es vorbei ist kann mir niemand sagen.


Juni 2011

Umzug hinter uns, und nach 4 Monaten auf der Warteliste ein erstes Gespräch mit einem Psychiater im Zentrum für psychische Gesundheid. Und das trotz des Vermerks bei der Überweisung, das ich eine schnelle Behandlung nötig habe. Schliesslich arbeite ich noch immer, aber es fällt mir immer schwerer.

Wenn es keinen erholsamen Schlaf gibt, komme ich die langen Arbeitstage nicht mehr lange durch.Jeden Tag um 5.00 aufstehen, zwischen 18.30 und 22.00 wieder zuhause.Daze noch der enorme Gewichtsverlust, und eine explosieve Mischung auf 2 Beinen läuft noch frei herum. Via den Hausarzt eine andere dresse bekommen, wo ich sofort mit einer Gesprächstherapie anfangen kann. Als beim Gesundheitszentrum abgesagt, und zum freien Psychiater gewechselt. Das sollte der grösste Fehler werden. Hinterher ist man immer schlauer.

 


August 2011

das Arbeiten wird zu anstrengend. Ich werde vom Betriebsarzt für einen Tag pro Woche krankgeschrieben, das gibt genug Luft um durch zu halten. Auch lehne ich viele freiwilligen Aufgaben ab.

Die Psychiaterin ist eine Katastrophe. Sie denkt tatsächlich das  ich Borderline habe. Was für ein Irrsinn.

Nichts gegen Menschen mit Borderline, ich kenne einige sehr gute Freunde von uns die diese Diagnose haben.Aber ein Psychiater die mir sagt das ich mir ein Selbsthilfebuch über Borderline kaufen muss und schauen ob ich hier Dinge erkenne.

Natürlich nicht. 

Und der Höhepunkt: Wenn ich so schlecht schlafe, könnte ich doch ein Glas Wein vor dem schlafen gehen trinken. Die Frau ist verrückter als ich es bin.Im Herbst dann mal wieder wechseln zum Psychischen Gesundheitszentrum...


Anfang 2012


Die Therapie heisst EMDR. Ich hatte eine Vorbereitung von 3 Monaten, dann die erste Therapiestunde und was passiert.......die Psychologin verschwindet im Nichts. Niemand die weiss was passiert ist. Dus juhu....wieder auf die Warteliste.


Mai 2012


Es geht schief. Sie haben mich aus versehen an das Ende der Warteliste gesetzt...ich kann nicht mehr schlafen, und ich arbeite jetzt nonstop, meine eigene Therapie. Nicht denken und fühlen, sondern arbeiten. In den Mai-Ferien durchgedreht, 3 Nächte nicht geschlafen, sondern die Garage aufgeräumt, den Speicher, den Kühlschrank. Ohne es zu merken. Nach einem Telefongespräch mit dem Psychiater erst mal 2 Wochen stoppen mit arbeiten, probieren ruhig zu werden. Stoppen mit arbeiten war der Knackpunkt. Hiermit habe ich die einzige Therapie verloren die ich hatte. Jetzt bleiben nur die Flashbacks und das tief schwarze Gefühl der Depression. Hupp....es endet in einer Aufnahme von 6 Wochen um einen besseren Schlafrythmus zu bekommen und neue Medikamente auszuprobieren. Ich kann nicht behaupten das dies was dann auch für einen Sinn hatte.

 

                                  Foto eines Fuchses im Garten der offenen Aufnahmeabteilung des Psychozentrums

 

August 2012 

 

Therapie in der Abteilung Psychotrauma kann im November beginnen. Endlich die Vorraussicht auf eine Behandlung die zu meinen Problemen passt. 

 

 

Het echte geluk is het onbeperkte gebruik van het verstand.Aristoteles.
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka