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 Als Mentor/ Klassenlehrer bin ich ein Vermittler zwischen Schüler, Eltern und Kollegen aber auch zwischen dem Schulleben und der Zeit ausserhalb der Schule.Um mitfühlend zuhören zu können, ein grosses Einfühlungsvermögen zu köonen zeigen, ist das Wichtigste das Vertrauen von deinen Schülern zu bekommen. Das bedeutet auch, das ich als Lehrer den Schülern vertrauen kann. Hier ist ein Wechsel nötig zwischen deiner Person während des Unterrichts und deinem Verhalten in einer Mentorsituation. ich will nicht immer der strenge Lehrer sein, das Verhalten korrigierend, sondern auch echtes Interesse zeigen können für den einzelnen Schüler. Nur wenn ich diese Haltung habe und der Schüler mir vertrauen, kann ich die Ursachen von problematischem Verhalten herausfinden. Und es gibt immer eine Ursache, Kinder und Jugendliche sind nicht von sich aus schlecht, ungezogen oder “schwierig”geworden. Und noch einmal: das Vertrauen muss auf Wiederseitigkeit beruhen, und als Lehrer musst du ehrlich und “du selbst”können sein.

 

Wenn die Schüler in die Pubertät kommen, ist er damit beschäftigkt sich selber zu entdecken, auszuprobieren, zu suchen. Sie geben dann unterschiedliche Signale die nicht jeder Lehrer bereit ist zu akzeptieren. Wir als Lehrer dürfen nicht vergessen das viel von der Aufmerksamheit nichts mit der Persönlichkeit des Schülers zu tun hat, sondern der Pubertät.

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Als Lehrer behalte ich eine “Mentrofunktion”auch über den sachlichen Deutschunterricht hinaus.

Es endet nicht mit dem lernen lassen der Deutschen Sprache. Meine Sicht auf die Funktion als Dozent ist hier realistischer und geht damit über die Funktionsbeschreibung hinaus. Wir sind auch mit Erziehung und Verhalten, begleiten und Hilfestelling geben beschäftigt. Eigentlich ist das nicht erwünscht, aber wenn wir ehrlich sind: die Kinder sind den grössten Teil des Tages in der Schule. Wenn wir nicht helfen die gute Schullaufbahn zu finden, die Ursachen für Miserfolge heraus zu finden und auch mit den Eltern gemeinsam den Weg gehen, wer dann? Jugendliche sind keine “kleinen Erwachsenen”. Sie müssen Grenzen austesten, darüber gehen und Diskussionen führen die uns manchmal provozierend erscheinen. Auch ist es ziemlich sinnlos Jugendliche überzeugen zu wollen das Schulergebnisse wichtig sind. In diesem Alter ist Schule das unwichtigste in ihrem Leben, und wir können nur aufpassen das es nicht total falsch abläuft.

Die Regeln verlangen das du als Lehrer  allerhand Institutionen informierst wenn etwas nicht stimmt.

 

 

Lern-und verhaltensproblem oder Probleme zuhause. Wir müssen hier vorsichtig sein, nicht zu früh einen Stempel aufdrücken oder zu schnell zu verweisen. Wir müssen auch unsere Verantwortlichkeit akzeptieren und die Grenzen die in den Schulregeln festgesetzt stehen, überschreiten können.Das ist eine Gratwanderung, denn zuviel eingreifen muss aus Erfahrung kommen und immer im Bewustsein das Beste für Schüler und Eltern zu wollen, nicht das eigene Ego zu füttern. Das Einfühlungsvermögen und die Offenheit ist zugleich meine stärkste und meine schwächste Seite.Durch Erfahrung klug geworden vertraue ich den Behörden nicht mehr, und neige dazu zuviel Zeit und Energie in einzelne Schüler zu investieren. Das darf nicht zu kosten deiner anderen Schüler gehen, ein Problem, das alle Kollegen genauso haben.

Ich weiss das wir als Leher ein gutes Vorbild sein müssen, nicht so sehr durch eigens Verhalten sondern eher durch die eigene Persönlichkeit. Leher spielen funktioniert nicht, die Jugendlichen haben hier eine enorme Intuition. Sei du selber, wenn du nicht böse sein kannst, probier das auch nicht. Wenn du den Respekt der Kinder hast, ist streng oder böse sein gar nicht nötig.

 

Es bleibt immer eine enorme Herausforderung den passenden Unterrichtsstil zu finden , einen der genug Freiheit lässt um für jeden einzelnen Schüler passend ist. Genauso ist es für jeden Schüler eine Herausforderung auch in ungeliebten Fächern den Anschluss nicht zu verlieren. Dieses balancieren 

ist auch ein Vorbild für die Jugendlichen. Zu zeigen das jeder einzelne wichtig ist, das du deine Lehraufgaben ernst nimmst und zu Anpassungen bereit bist. Gemeinsam ein Unterrichtsmodell entwickeln und immer wieder durch Feedback von den Betroffenen verbessern. Offen sein für Kritiek, flexibel mit dem Material umgehen und immer Zeit können finden auch mal davon abzuweichen, und das Wichtigste: als Team von Lehrern funktionieren, so das auch die Jugendlichen lernen wie Teamarbeit funktioniert. Vergiss auch den Umgang mit Eltern nicht. Nehm Zeit, höre gut zu und sei immer gut für ein Gespräch vorbereitet. Bleib in Kontakt mit den Eltern. 

Het echte geluk is het onbeperkte gebruik van het verstand.Aristoteles.
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka