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 Wer bin ich ?

 

 

Mai 2012

 

 

Ich nehme dich mit auf eine lange Reise.

Eine Suche, da ich mich selbst irgendwann im Laufe der Zeit verloren habe.

Diese Einsicht ist schmerzlich gewesen, und nicht nur weil ich den Boden unter den Füssen verloren habe, das normale funktionieren. Unauffällig,

Stück für Stück habe ich mich zurückgezogen und hinter einem anderen Ich versteckt. Eine andere Person? zu stark, das trifft es nicht.

Auch wenn ich es manchmal so fühle. Immer sterker einen Teil in mir entwickeln, ohne Rücksicht auf die Verluste die ich ohne zögern in Kauf nahm.

Weiterbilden, überall in der Schule dabei sein, Kentnis weitergeben und neu entwickeln.

Überall  meine Finger drin haben. Und gut sein.Wenn du etwas tust, dan gut. Besser als gut, erfülle deine Aufgaben hervorragend, sei niemals zufrieden mit dir selbst.

Suche die schwachen Punkte und sorge für Verbesserung. Sei alles was sie von dir erwarten, der Schüler, die Eltern, der Kollege, die Schulleitung, und wenn noch Energie über ist, erfülle die Erwartungen deines Partners. Sei es. Vertrauenswürdig.

Nimm lieber einen Zug früher am Morgen, und zwei später nach Hause am Abend.

Warum hatte und habe ich das Gefühl, das es niemals gut genug war?

 

 

 

Meine Arbeit ist nicht einmal so aussergewöhnlich. Dozentin für Deutsch als Fremdsprache in der sek 1 eines Gymnasiums. Und doch ist es für mich aussergewöhnlich.Es ist ein Teil von mir. Meine Arbeit bestimmt wie ich mich fühle, was ich erwarte, wie ich denke. Mein eigener Chef können sein innerhalb eines Teams. Eine Luxusposition. Mit viel Verantwortung. Du BIST die Fachgruppe.Wir sind zu dritt, aber jeder in seinem eigenen Gebiet am arbeiten, mit eigenen Gefechten in verschiedenen Teams. Früher standen wir als starkes Team , jetzt kämpft jeder in seinem eigenen Teil.

 

Die Stundenplanung muss stimmen. Berücksichtigen von allen Faktoren die du manchmal verändern kannst aber oft auch nicht. Wo sind die gemütlichen Abende geblieben an denen wir uns unseren Frust gemeinsam zulassen konnten, das Gefühl etwas zusammen zu erreichen. UniC war immer noch in der Aufbaufase, die uns Raum gegeben hat selbst den Stempel auf die Unterrichtsplanung zu setzten. Beruhigend für die Eltern, niemals gut genug für uns selbst.

 

 

 

Ich bin jemand anders wenn ich zur Arbeit gehe. Alles schwere verschwindet. Ich fühle mich stark und selbstbewust, andere fragen mich um Rat, haben sie dann nicht gefühlt das ich....fake bin? Denn so fühlt es sich an. Ich kenne meine schwachen und starken Seiten, und kann hier noch viel verbessern. Noch eine Fortbildung, Elternabend, Ausflug und ach ja, auch noch 220 Klassenarbeiten zu bewerten. Und natürlich halte ich mich an die deadline, und ween ich Nächte durcharbeiten muss.Ich stosse nun öfter auf meine Grenzen, aber es geht weiter. Weil es muss.

 

Meine Schwäche ist auf einmal meine Stärke. Die Schüler sind das wichtigste. Ich setzte mich total für sie ein, vermittle, greife ein, riskier sogar meinen Job wenn ich denke das ich die Regeln übertreten muss. Wieder nicht an das Protokol gehalten..Nein, scheinbar bemerkt niemand das  wir durch Regeln den Menschen, das Kind, den Elternteil und die Menschen um uns herum aus dem Auge verlieren. Nicht nur unterhalten und abwägen. Hier ist jemand der Hilfe nötig hat. Einfach helfen.Nicht weniger und nicht mehr.

 

 

Eine Schneeballschlacht, ein Sprechübungsfrühstück, ein Weihnachtsmarkt, ja sicher, wir machen das alles. Weil es Spass macht. Den Schülern und uns selbst. Und unterbaut durch deutliche Lernziele. Lernen kann auch Spass machen. Ich nenne es Freiraum geben. Den Schülern die Möglichkeit geben selbst ihren Lernprozess zu steuern, selbst mit Vorschlägen zu kommen.Eigene Ideeen mit denen der anderen abzustimmen. Das funktioniert auch mit 12 jährigen. Praktische Psychologie ist hier mehr als wertvoll. Als Lehrer nicht über den Kindern stehen, sondern neben ihnen. Die Grenzen deutlich angeben, und innerhalb der Grenzen zoviel wie möglich selbst entscheiden lassen.

 

 

Ich fühle es nicht mehr. Es ist niemals gut genug. Das System in allen Schulen funktioniert auf diese Weise. Anerkennung musst du von den Teamleitern nicht erwarten. Die Chef’s analysieren deine Schwächen, deine Entwicklung. Neue Zielsetzungen die zu behalen sein. Still stehen und einfach “nur”Lehrer sein ist nicht genug. Bewertungen geben deine Kollegen, deine Teamleiter und selbst Schüler und Eltern haben ihren Einfluss durch Fragebögen. Jeder hat sein Urteil schonk lar.

 

Die Ziele und Entwicklungspläne stehen schwarz auf weiss in deinem Digitalen Personaldossier,genauso wie Resultate von Umfragen, Bewertungen und Beförderungen.

 

 

Fake. Das ist alles was mir durch den Kopf geht. Irgendwann sehen auch die anderen das ich Todesangst habe. Habe ich denn wirklich meinen Abschluss als Dozentin? Habe ich es zurrecht? we rist die Person die von allen bei den jährlichen Umfragen so in höchsten Tönen gelobt wird.ich erkenne mich nicht in ihren Kommentaren.

 

Ich fühle mich nicht stark. Ich bin nicht der Robin Hood unter den Lehrern, so wie einige mich nennen.Der Tag ist vorbei, die Energie ist weg und alle deprimierenden Gedanken kommen zurück.

Verder
Het echte geluk is het onbeperkte gebruik van het verstand.Aristoteles.
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka